Vita

Andreas Gundlach

Ich bin als Künstler immer mehrgleisig unterwegs: im Humor als Begleiter von Finanzkabarettist Chin Meyer (Liveauftritte und Fernsehshows), in der Musik als Bandleader von Veronika Fischer und Keyboarder bei Singersongwriter Gregor Meyle; in der privaten Vorliebe tief mit dem Jazzpiano verwurzelt. Gelegentlich ergibt sich darüber hinaus die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Eckart v. Hirschhausen, Anna Mateur, u.v.a.m.
Live-Auftritte mit der kanadischen Rockband SAGA oder CD-Einspielungen u.a. für die Kultband Petshop Boys (The Most Beautiful Thing) sind einige besondere Highlights.

Von Kindesbeinen aber hat mich das Improvisieren am Klavier fasziniert. Rhythmischer und harmonischer Reichtum, Improvisation und aufeinander hören wurden für mich die Türen in eine lebendige Musikerwelt. Mein Klavier- und Kompositionsstudium in Dresden führte mich in viele unterschiedliche Formationen und Stilrichtungen von Dixieland-Swing bis zu Funk und Soul, aber auch zu ernsthafter, intensiver Auseinandersetzung mit klassischer Klaviermusik und Liedbegleitung.

Prägend war und ist für mich die Zusammenarbeit mit den Dresdner Sinfonikern. Neue Kompositionen zu Uraufführungen zu bringen ist immer wieder ein besonderes Erlebnis – besonders, wenn dazu Reisen in ferne Länder gehören. (z.B. Mexico 2014)

Auf der anderen Seite meiner pianistischen Möglichkeiten steht meine Faszination für elektronische Instrumente. Etliche Jahre habe ich die Entwicklung von Sounds und Styles für KORG-Synthesizer-Keyboards mit auf den Weg gebracht und in zahlreichen Präsentationen und offiziellen Produktvideos zu musikalischem Leben erweckt.

Aus all dem bilden sich meine Solo-Konzerte heraus. Die unterschiedlichen Erfahrungen reifen in mutigen Improvisationen zu einem farbenreichen Musik-Kabarett, das auf der Suche nach Klang und Staunen seinem Publikum gut tun möchte.

„[…] Die eigentliche Entdeckung des Abends aber hieß: Andreas Gundlach.“
(Süddeutsche Zeitung)
„Das Konzert von Andreas Gundlach konnte man wahrlich in keine Schublade einordnen. Seine Texte und Lieder, zumal Kabarett und Improvisation, dazu der Publikumsbezug, glichen einer Wundertüte. Er greift mit traumwandlerischer Sicherheit hinein und zieht stets etwas anderes heraus. Er sprüht vor Ideen, musikalisch gleichwohl bislang ungewohnt, aber immer meisterhaft umgesetzt.“
(Obermain-Tagblatt)
„[…] eine phänomenale Jazz-Begabung am Klavier.“
(FAZ)
„[…] schließlich ist der Berliner nicht nur ein genialer Jazz-Pianist, er besitzt auch als Wortakrobat Qualitäten, die an Helge Schneiders Humor erinnern. Zwischen all den Späßen und schrägen Einleitungen fürs freie Improvisieren („Rufen Sie mir mal schnell drei Tänze zu, die nehme ich dann als Grundlage für die Bearbeitung eines Bach-Präludiums!“) aber zaubert der Künstler am Klavier in einer Art, die wohl selbst Keith Jarrett, den Altmeister des Klavier-Jazz, staunen lassen würde: Da wird aus dem Choral „Du meine Seele singe“ eine poppige Melodie, und beim barocken „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“ führt Gundlach vor, wie man über den Text (und zwar jede Strophe einzeln!) improvisieren kann. Keine Frage, dass das musikalische Material für fast zwei Stunden reicht: Und weil sich der Pianist jedem Lied auf andere Weise nähert, wird’s auch niemals gleichtönig.“
(Döbelner Anzeiger)

Hier gibt es die Bio in tabellarischer Form und hier die in Textform – beide als PDF.